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Was mir gehört, glaube ich nur zu besitzen. Mit den geistigen Dingen ist das nicht anders als mit denen aus Stein, Stahl, Plastik oder Holz. Ich arbeite, um Geist in Materie umzuwandeln, in Überleben in der Welt. Es ernährt mich und nährt mich doch nicht.

Die Welt-Dinge kommen und vergehen wie Gedanken. Was bleibt, ist die wirkliche Nahrung, ist das dahinter Stehende. Die Erfahrung, nun so abgedroschen dieses Wort ist: Die Selbsterfahrung. Klingt das zu sehr nach Töpferkurs in der Toskana? Dann nennen wir es doch: Die Erfahrung des Selbst, und das ist die Erfahrung von etwas weitaus Größerem, als wir uns das in unserer Begrenztheit vorstellen. Das Ausloten der eigenen Tiefen und Höhen ist nichts als ein Versuch, der obwohl er scheinbar zum Scheitern verurteilt ist, doch unternommen werden muss.

Warum er scheinbar scheitert? Weil keine Lotleine lang genug ist, Grund zu finden. Und allein diese Erkenntnis ist es, um die es geht. Letztendlich scheitert nur die Erklärung. Aber weil wir Menschen uns immer nach Erklärungen sehnen, wenigstens nach Wegweisern, begegnet uns manchmal jemand wie Chalil.

Indem er mir begegnet, begegnet er auch Dir, Leser. So ist es mit vielem, was ich schreibe oder aufnehme, nicht nur mit Chalil. Es gehört mir zwar, was das Copyright betrifft, also das Geld verdienen, aber nicht was den Inhalt angeht. Der ist für alle bestimmt, die es interessiert und es lesen, sehen und hören wollen.

Bitte sehr. Es ist serviert!